Daniuquan, Oktober 2020
Posted on 23/10/2020 by ansgarbaumert
Einmal, als ich erst nachmittags Unterricht hatte, war das Wetter morgens so schön, dass ich mit Fahrrad losfur. Eigentlich wollte ich nur zu unserem Strand, aber dann ritt mich der Teufel bis zun Daniuquan.
Das Problem an dieser Küste ist, das es nicht so einfach ist, wirklich ans Wasser zu kommen. Fast jeder Zugang ist mehr oder weniger gut abgesperrt, manchmal so, dass man wirklich nicht durchkommt. Aber an mancher Schranke komme ich sogar mit dem Fahrrad vorbei. So bin ich zu einer alten, längst verfallenen Meeresbadeanstalt gekommen. Ein Weg schlängelt sich erst in der Steilküste und dann mitten durchs Meer, links das Bad, rechts die See, da hatte wohl Moses seine Hand im Spiel gehabt. Der Sprungturm steht auf halb 11 und ist komplett verrostet. Weiter hinten kommt man wieder an das Ufer und, vorbei an ein paar malerischen Stränden zu einem verlassenen Gebäude, wo man früher scheinbar Feiern abhalten konnte. Zu einem Pavillion, schön in der Steilküste gelegen, konnte man nich gehen, da der Weg so zugewachsen war, dass man eine Machete gebraucht hätte.
Ein weiteres Problem ist, dass es fast an jedem dieser Küstenabschnitte Wächter gibt, die oft losschreien, wenn sie einen schon von weitem sehen und immer näher kommen und nicht mit dem Schreien aufhören, bis man weggeht. In diesem Fall hat mich der Spielverderber allerdings erst gesehen, als ich mir schon alles angeguckt hatte. Und selbst der Wachhund hat erst bei meinem Weggang gebellt, weil ich mich an dem vorher vorbeigeschlichen hatte.


















Be the first to leave a comment